Hochspannungsleitungen verursachen Elektrosmog – Abstand halten hilft !

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In Bezug auf Hochspannungsleitungen ist das Gesundheitsrisiko magnetischer Wechselfelder von Wissenschaftlern aus vielen Ländern erforscht. Keiner zweifelt mehr an diesen Erkenntnissen – selbst die Stromkonzerne räumen die Problematik ein.

Die Forscher beschreiben Zusammenhänge mit Schlafstörungen oder vielen Krankheiten wie z.B.  Blutbildanomalien, Verhaltensstörungen, Migräne bis hin zu Leukämie. Letztere wurde besonders oft bei Kindern beobachtet, die in der Nähe einer Hochspannungsleitung leben.

Welcher Abstand zur Hochspannungsleitung ist zu empfehlen ?

Eine Faustformel besagt, dass man je KiloVolt Spannung der Hochspannungsleitung (z.B. 110 KV oder 380 KV) einen Meter Abstand zum nächsten Wohnhaus halten soll (also z.B. 110 Meter oder 380 Meter).

Welche Spannung die jeweilige Leitung führt, erkennt man i.d.R. an der Anzahl der verwendeten Isolatoren.

Hochspannungsleitung

Hochspannungsleitungen (Bild: Pixabay)

Behörden und Experten empfehlen, beim Neubau einen großzügigen Abstand zur nächsten Hochspannungsleitung einzuhalten. Sie machen diesbezüglich jedoch keine gesetzlichen Vorgaben. Auch das Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt lediglich Abstände zwischen 100m und 400m. Dies Angaben hängen jedoch ebenfalls von diversen Parametern der betrachteten Leitung ab.

Die 26. Bundesimmissionsschutzverordnung (26. BImSchV) schreibt für 50- Hertz- Hochspannungsleitungen mit einer Spannung von 220 KiloVolt und mehr, nur ein Überspannungsverbot von Wohnhäusern oder anderen dauerhaft genutzten Gebäuden vor.

Weiterhin  sind in der 26. BImSchV Grenzwerte für die Stärke der elektromagnetischen Felder genannt, die in Wohnungen, Schulen, Krankenhäusern oder anderen Einrichtungen aufgrund von Hoch- oder Niederspannungsleitungen nicht überschritten werden dürfen. Diese Grenzwerte sind allerdings so absurd hoch, dass sie keinerlei Gesundheitsschutz bieten. Die oben beschriebenen Krankheitsbilder treten meistens schon bei wesentlich geringeren elektromagnetischen Feldern auf. Die 26. BImSchV schützt nicht die Gesundheit der Bevölkerung, sondern nur die Interessen der Industrie.

Deshalb: baubiologische Richtwerte bieten Gesundheitsschutz

Als Baubiologe IBN beziehe ich mich in der Regel auf den „Standard der Baubiologischen Messtechnik (SBM)“. Dessen Richtwerte beschreiben biologisch kritische Umwelteinwirkungen auf den Menschen. Anspruch und Ziel ist es, ein möglichst naturnahes und unbelastetes Lebensumfeld zu schaffen. Jede Risikoreduzierung -beispielsweise durch Elektrosmog–  ist anzustreben. Hierbei steht jedoch der Gedanke einer Gesundheits – Vorsorge an erster Stelle.

Weiterhin berücksichtige ich die Empfehlungen der „Europäische Akademie für Umweltmedizin e. V. (EUROPAEM) bzgl. elektromagnetischer Felder. Deren Richtwerte bieten ebenfalls einen maximalen Gesundheitsschutz.