Babyphone als Strahlungsquelle im Kinderzimmer

Babyphone als Strahlungsquelle im Kinderzimmer

Bluetooth – Ein strahlendes Gesundheitsrisiko
Schlafstörungen ? Elektrosmog kann eine Ursache sein !
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Ein Babyphone ist praktisch, aber…

Viele Eltern setzten bei Ihren Neugeborenen ein Babyphone als praktisches Helferlein ein. Sie sollen jeden kleinen Muckser des Babys zu einem bei den Eltern stehenden Empfänger übertragen. Neuere und hochwertige Modelle verfügen sogar über eine Kamera. Diese sendet Live-Bilder zu Smartphones, Tablets und Co. Weiterhin gibt es Matten mit Bewegungssensor, auf welchen die Kleinen liegen und so einige Vitalfunktionen überwachen (z.B. Atmung).

Bei allen aktuellen Geräten erfolgt die Ton- bzw. Bild- Übertragung drahtlos. Meistens geschieht das mittels eines WLAN-Signals oder über DECT – Funktechnik. Letztere ist von den hausinternen Schnurlostelefonen bekannt.

Babyphone

Das Kind wird durch Elektrosmog vom Babyphone belastet (Bild: Pixabay)

Hier besteht die Gefahr einer sehr hohen Elektrosmogbelastung des Babys durch schädliche DECT- oder WLAN-Strahlung („Funkstrahlung“). Diese Strahlungsintensität kann ein Fachmann messen und so die Gefährdung des Kindes näher beurteilen.

Zudem existieren bei vielen Babyphones mit Netzstecker erhebliche niederfrequente elektrische Wechselfelder. Diese entstehen aufgrund einer unzureichenden Erdung des Gerätes, wenn es z.B. nur über ein zweiadriges Netzkabel angeschlossen ist. Diese elektrische Feldstärke liegt bei vielen Fabrikaten in 30 cm Abstand  um ein vielfaches über den empfohlenen Richtwerten für Computerbildschirme (sog. „TCO-Bildschirmnorm“).

Das sollten Sie beachten:

  • nutzen Sie nur Babyphone, die nicht auf WLAN- oder DECT- Frequenzen senden. Alternativ gibt es Geräte mit der Sendefrequenz um 860 MHz (empfehlenswertes Modell, auch von ÖKO-Test, ist z.B. Angelcare)
  • das Gerät sollte nur dann Funkstrahlung aussenden, wenn das Baby ein Geräusch verursacht (geräuschaktivierte Einschaltautomatik anstatt einer Dauerübertragung)
  • stellen Sie das Gerät in einem Mindestabstand von 2 Metern oder mehr zum Kind auf. Das reduziert die Belastung durch den 230 Volt Haushaltsstrom und durch die Funkstrahlung
  • verzichten Sie auf Sensormatten, welche unter dem Kind liegen
  • nutzen Sie möglichst geerdete Geräte (3-poliges Netzkabel mit Schukostecker)
  • nur Geräte mit abschaltbarer Reichweitenkontrolle verwenden. Bei eingeschalteter Reichweitenkontrolle ist nämlich die Belastung durch die Funkstrahlung erhöht.