WLAN-Strahlung erhöht Giftigkeit von Feinstaub

WLAN-Strahlung erhöht Giftigkeit von Feinstaub

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Die Risiken von WLAN-Strahlung

Es existieren viele Studien, welche die Risiken durch eine längere Einwirkung von WLAN Strahlung oder Mobilfunk nachweisen. Diese sind im Wesentlichen:

  • erhöhtes Risiko für diverse Krebsarten
  • Steigerung des oxidativen Stresses in Körperzellen
  • DNA-Strangbrüche und sonstige Fortpflanzungsschäden
  • vermehrte Vergiftung und Entzündungsreaktionen von Körperzellen (zelltoxische Reaktionen)
Strahlung zerstört DNA

WLAN ist Gefahr für DNA und Zellen (Bild Pixabay)

Erhöhte Gefahr durch Zusammenwirkung verschiedener Faktoren

Im menschlichen Alltag sind neben Mobilfunkbelastung und WLAN-Strahlung viele weitere Stressfaktoren anzutreffen. Insbesondere die Kombination mit Schadstoffen hat nun ein spanisches Forscherteam näher untersucht: Die Luftverschmutzung durch Feinstaub und Rußpartikel ist insbesondere in städtischen Gebieten  teilweise sehr hoch. Diese feinsten Rußpartikel bestehen aus schwarzem Kohlenstoff, welcher aufgrund seiner Giftigkeit zur Krebsentwicklung, Atemwegsproblemen oder zur Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen beiträgt.

Im Rahmen von verschiedenen Versuchsreihen haben die Wissenschaftler Mäusezellen für 24 oder 72 Stunden mit der WLAN-Frequenz von 2,45 Gigahertz bestrahlt. Teilweise wurden sie zusätzlich mit schwarzen Kohlenstoffpartikeln in verschiedenen Konzentrationen versetzt.

Hierbei wurde festgestellt, dass die Kombination von Kohlenstoffpartikeln und WLAN-Strahlung zu einer erhöhten Schädigung und zu einem vorzeitigen Absterben der Zellen führt, als wenn nur einer dieser beiden Stressfaktoren vorhanden ist.

Nach Meinung der Forscher findet durch den kombinierten Stress-Einfluss auf die Körperzellen die Auflösung bzw. Unschädlichmachung der Fremdstoffe nur verzögert statt. Weiterhin kämen verstärke Entzündungsreaktionen der „Riesenfresszellen“ zum Tragen. Diese gestörten Abläufe führten letztendlich zu einem vorzeitigen Absterben der Immunzellen.

Abschließend sei dieses Thema aber noch nicht geklärt und erfordere weitere wissenschaftlicher Untersuchungen.

Deshalb: Mobilfunkstrahlung reduzieren

Damit WLAN-Strahlung und die Belastung durch andere Mobilfunksender möglichst minimiert wird, kann ein Baubiologe entsprechende Elektrosmog-Messungen vornehmen. Er berät Sie anschließend, mit welchen Maßnahmen man das Strahlenrisiko verringert. Bei allen Untersuchungen und Messungen sollte man stets „ganzheitlich“ vorgehen: Das heißt, möglichst viele verschiedene Stressfaktoren im häuslichen Umfeld finden beseitigen. Insbesondere Schadstoffe (=Wohngifte)  und Schimmelpilze spielen hier eine große Rolle.