LoRaWAN: Das Internet der Dinge ohne 5G-Strahlung

LoRaWAN: Das Internet der Dinge ohne 5G-Strahlung

5G: gefährlich für Mensch und Natur
Nachteile durch 5G – Energiesparen sieht anders aus
5G und 4G: gesundheitliche Risiken

Das Internet der Dinge (IoT)

Mit dem Internet der Dinge (IoT = Internet of Things) möchten die Entwickler eine weltweite Vernetzung von elektronischen Geräten, Sensoren, Computer und Maschinen aufbauen. Mit dieser Infrastruktur sollen wichtige Daten aus der realen Welt (Temperaturen, Füllstand von Behältern, Zustand von Fertigungsprodukten, Alterung von Gegenständen usw.) erfasst und dann in elektronische Informationen umgewandelt werden. Diese Daten kann dann z.B. eine Firma von verschiedenen (weltweiten) Produktionsstätten verarbeiten und die Produktionsprozesse optimieren.

Internet der Dinge ohne 5G-Strahlung

IoT am besten ohne 5G-Strahlung (Bild: Pixabay)

Weiterhin sind bessere Steuerungs- und Ablesemöglichkeiten z.B. von Heizungen, Klimaanlagen, Ampelanlagen, Alarmanlagen, Beleuchtungseinrichtungen, oder anderen Geräten möglich. Auch Mobilität und Dienstleistungen sind weitere mögliche Einsatzgebiete dieser Technik

Hierzu kann man einerseits die 5G-Strahlung mit deren erheblicher Elektrosmog-Belastung verwenden. Eine wesentlich energiesparendere Alternative stellt LoRaWAN da. Auch besteht die Hoffnung, dass man bei dieser Funk-Technologie Elektrosmog messen lassen kann, der nicht gar so gesundheitsschädlich ist.

LoraWAN als alternative zur 5G-Strahlung

LoRaWAN (=Long Range Radio Wide Area Network) ist ein drahtloses Übertragungsverfahren von Daten aus Endgeräten (z.B. Stromzähler in Privathaushalten) in das dazugehörige Netzwerk (z.B. Netzwerk-Server der Stadtwerke). Hierbei beträgt die Sende-Reichweite in der Stadt ca. 2 Kilometer, in ländlichen Gebieten über 15 Kilometer.

Anders als z.B. beim Mobilfunk kann jedermann ein eigenes LoRaWAN-Netzwerk installieren und
betreiben. Die dazugehörigen lizenzfreien  Frequenzen sind regional unterschiedlich und liegen in Europa zwischen 433,05 MHz und 434,79 MHz sowie zwischen 863 MHz und 870 MHz.

Diese Sender dürfen mit maximal 25 MilliWatt oder 14 dBm effektive Strahlungsleistung (ERP) arbeiten. Dies gilt sowohl für die Endgeräte als auch für die Gateways. Die Sendedauer von LoRaWAN -Endgeräten darf in einer Stunde aufsummiert maximal 36 Sekunden pro Kanal senden. Diese Funk-Technologie eignet sich also nicht, um größere Datenmengen über längere Zeit zu versenden, wie das mit der 5G-Strahlung möglich ist.

Aufgrund der niedrigen Frequenz um 800 MHz erreicht man weniger geeignete Bereiche eines Hauses (z.B. Keller). Somit wird die LoRaWAN-Technologie gerne als Smart-Home-Technologie  eingesetzt (z.B. ablesen von Wasserzählern). Im Gegensatz zu WLAN im 2,4 GHz  benötigt man keine Repeater oder ähnliches um eine Funkverbindung im ganzen Haus zu erreichen.